Trink- und Abwassergebühren in dritten Jahr in Folge konstant

Die aktuellen Gebührensätze gelten auch in 2024 weiter

Die Verbandsversammlung des Wasserversorgungs- und Abwasserzweckverbandes Güstrow-Bützow-Sternberg fasste auf ihrer Sitzung am 13.12.2023 wichtige Beschlüsse für die kommenden Jahre. Eine gute Nachricht betrifft die Trink- und Abwassergebühren: die aktuellen Gebührensätze gelten auch in 2024 weiter.

Mit dem Beschluss des Investitions- und Sanierungsplanes gab die Verbandsversammlung insgesamt 4,56 Mio. EUR für 2024 frei.

Der Schwerpunkt der Investitionen des Verbandes im Bereich Trinkwasser liegt auch in den nächsten Jahren auf der Umsetzung der Trinkwasserkonzeption, die eine schrittweise Ablösung von sanierungsbedürftigen Wasserwerken und den Zusammenschluss von Versorgungsgebieten vorsieht. Im Jahr 2024 wird das Wasserwerk Groß Tessin an das Versorgungsgebiet des Wasserwerks Groß Bäbelin angeschlossen.

Weiterhin werden im kommenden Jahr Trinkwasserleitungen saniert, die durch Rohrbrüche auffällig geworden sind. Der WAZ baut in Krakow am See im Ziegelbruch, in Bellin im Zehnaer Weg in Klein Grabow sowie in Bützow Vor dem Rostocker Tor.

Im Bereich Abwasser fließen die Mittel sowohl in Kanalsanierungen, aber auch vermehrt in die Sanierungen von Kläranlagen. So soll die Kläranlage Diekhof für 740 TEUR neu gebaut werden, um verbesserte Reinigungsleistungen zu erzielen. Damit erfüllt der WAZ eine Auflage aus dem Maßnahmenplan der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.

In Bützow werden in 2024 weiterhin Trink-, Schmutz- und Niederschlagswasserleitungen in einem Teilabschnitt der Neuen Bahnhofstraße erneuert.

In der Dorfstraße in Liessow führt der WAZ eine gemeinsame Maßnahme mit dem Straßenbauamt des Landkreises Rostock durch. Vor dem Straßenbau werden Trink- und Schmutzwasserleitungen im Wert von rund 1,5 Mio. EUR neu gebaut.

Christian Grüschow, Verbandsvorsteher des WAZ, schätzt ein: „Die Investitionen und Sanierungen in wasserwirtschaftliche Anlagen gewährleisten auch zukünftig die Ver- und Entsorgungssicherheit im Zweckverbandsgebiet. Dabei setzen wir die strategischen Konzepte konsequent um.“